Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

Radius 02/2010 Golf

52 02/2010 Portrait Golf ist Lebenseinstellung Sie kommt nie aus der Ruhe, verliert nie ihre gute Laune und ist unermüdlich. Diese Eigenschaften haben Edith Pobitzer Isotti sehr genützt bei ihrer Arbeit mit der Südtiroler Golfjugend. Seit letztem Jahr hat sie die Jugendarbeit abgegeben und ist Vizepräsidentin des GC Petersberg. Wie sehr ihr die Südtiroler Golfjugend am Herzen liegt, merkt man daran, dass dieses Thema sie immer noch elektrisiert. Über Jahre hinweg hat Edith Pobitzer gemeinsam mit anderen Müttern die Kinder und Jugendlichen nach Petersberg oder zu Turnieren, hauptsächlich im oberitalienischen Raum, gebracht. Sie hat Getränke organisiert, Tränen getrocknet und aufgemuntert. Ihr ist es auch zu verdanken, dass schließlich ein Kleinbus organisiert wurde, der die jungen Talente einmal in der Woche von Bozen nach Petersberg brachte. Sie hat sich auch die Mühe gemacht, jedes Jahr auf´s Neue alle in Frage kommenden Eltern telefonisch zu kontaktieren. „Ich hab die ganzen Höhen und Tiefen unserer jungen Spieler miterlebt und wenn es heute am Golfplatz ruft: 'Hallo Edith', und ich sehe einen jungen Mann oder eine junge Frau vor mir stehen, die ich schon mit elf Jahren zum Spielen begleitet habe, wie z. B. Philipp Zingerle oder Alex Solderer, dann erfüllt mich das mit Freude.“ Warum nicht: Golfausflug statt Skiausflug? Wenn es nach ihr ginge, dann würde Golf zum Volkssport, wie Skifahren oder Schwimmen. „Aber bei uns ist es einfach zu weit zum Platz, vor allem für die Jugend, die auf Mitfahrgelegenheiten oder den Bus angewiesen ist und dies heute vielleicht nicht mehr so akzeptiert.“ Schade, denn bei der Aufbauarbeit steckte viel dahinter. Derzeit ist es ein wenig (zu) ruhig um die Südtiroler Golfjugend bestellt, zumal noch kein neuer Jugendreferent bestellt ist. „Die Schulen sollten einfach einmal einen Golfausflug anstelle eines Skiausflugs anbieten.“ Sie selbst ist zum Golfen gekommen wie so viele andere Frauen auch, über ihren Mann. „Er spielte zuerst, dann mein Sohn und meine Tochter und ich war am Wochenende zuhause.“ Dann habe auch sie zu spielen begonnen und seither hat es sie nicht mehr losgelassen. Was Golf für sie bedeutet? Erholung in der Natur, mit der Familie zusammen sein (denn wann kann man sonst vier Stunden gemeinsam zusammen verbringen und jeder hat seinen Spaß dabei?), Ablenkung vom Alltag ... „Auch wenn schlechtes Wetter ist, oder wenn ich schlecht gespielt habe, bei Loch Nr. 18 bin ich glücklich und es tut mir leid, dass es schon wieder vorbei ist.“ Golf ist mehr als nur ein Spiel Aber was sie vielleicht am meisten schätzt, ist die ständige Herausforderung. „Es heißt Golfspiel. Aber Golf ist mehr als nur ein Spiel“, meint Edith Po- bitzer. „Für mich ist es auch ein persönlicher Reifeprozess im Leben. Ich spiele gegen mich selbst, gleichzeitig will ich besser als der andere sein.“ Sie ist froh, dass sie spät angefangen hat zu spielen. Der Kinder wegen. „Golfspielen ist wie eine Sucht und wenn es dich packt, dann widerstehst du nur schwer.“ Mit kleinen Kindern ein Dilemma! Ihr Handicap? Derzeit liegt es bei 21,8. Es war auch schon weniger. „Aber ich bin zu wenig konsequent, gehe zu wenig auf die Driving Range. Die Konstanz habe ich nicht.“ Zwei Kinder, die jetzt allerdings beide an der Uni sind, voll berufstätig – da bleibt keine Zeit zum Üben, aber umso mehr Lust auf den Platz zu gehen, wann immer es nur geht. Am Wochenende und in den Ferien eben. Aus jedem Tag zwei machen! Wenn Sie einen Wunsch freihätte, was würde sie sich wünschen? „Ich würde gerne aus jedem Tag zwei machen. Aber eigentlich, nein, eigentlich habe ich keinen Wunsch. Natürlich, dass die Kinder, dass wir gesund bleiben.“ Aber sonst? „Ich bin glücklich und zufrieden. Ich lebe in einem traumhaften Fleckchen Erde, habe eine wundervolle Familie. Was will ich mehr?!“ Insert paginierung 100 Jahre Hotel Laurin Architektur, Geschichte, Gäste, Ereignisse … Jubiläums-Programm 2010 Die Laurin „Highlights“ 02/2010 53

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40
Page 41
Page 42
Page 43
Page 44
Page 45
Page 46
Page 47
Page 48
Page 49
Page 50
Page 51
Page 52
Page 53
Page 54
Page 55
Page 56
Page 57
Page 58
Page 59
Page 60
Page 61
Page 62
Page 63
Page 64
Page 65
Page 66
Page 67
Page 68
Page 69
Page 70
Page 71
Page 72
Page 73
Page 74
Page 75
Page 76